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Kaffeekultur international - Kaffee und Epresso erobern die Welt

Kaffeekultur: Entdeckung des Kaffee, Entwicklung des Kaffee, Kaffee kommt nach Europa, Entstehung der Kaffeehäuser, Entstehung des italienischen Espresso, Kaffeeanbau, Kaffeeernte, Kaffeegewinnung, Kaffeeröstung

Internationale Kaffee- und Espressokultur

Unsere Empfehlung für die gute Tasse Kaffee: typisch braune Kaffeetassen. Wann und von wem wurde der Kaffee eigentlich entdeckt? Wann hat der Siegeszug der Kaffee- und Espressokultur begonnen und wo hatte sie ihren Ursprung? Wann kam der Kaffee zu uns nach Europa? Wie trinkt man das beliebte belebende Getränk in anderen Ländern, nicht nur innerhalb Europas?

Eng mit der jeweils eigenen Kaffeekultur und den dort bevorzugten Kaffeegetränken in den verschiedenen Ländern ist auch der Kaffeeanbau, dessen Ernte, seine Aufbereitung und die Kaffee-Röstung verbunden.

Welche Kaffeesorten gibt es, welchen Einfluss haben die verschiedenen Kaffeemischungen auf die Kaffeegetränke und wie wirkt sich die Kaffeeröstung auf den Geschmack des Kaffeegetränkes aus?

Wir möchten Sie einladen, sich mit uns auf eine kleine Reise durch die Welt des Kaffees zu begeben. Vieles gibt es zu berichten und zu entdecken. Reisen Sie online mit uns mit und entdecken Sie die Welt des Kaffees.

Die Entdeckung des Kaffees

Eine Legende berichtet über die Entdeckung des Kaffees, dass ein Hirte in der Hochebene von Äthiopien beobachtet haben soll, wie seine Schafe besonders lebhaft wurden, nachdem sie bestimmte Beeren gefressen hatten.
Wann, wie und durch wen der Kaffee nun tatsächlich entdeckt wurde, darüber sind sich die Forscher wohl noch nicht ganz einig. Doch dass der Kaffee in der Region Kaffa im Hochland von Äthiopien seinen Ursprung hat, das ist unumstritten.
Obwohl diese Region dem Namen Kaffee ähneln mag, nein, sie ist nicht für die Namensgebung verantwortlich! Der kommt nämlich aus dem Arabischen. Das arabische Wort qahwa steht für unser Kaffee-Getränk Pate, und das heißt übersetzt so viel wie pflanzliches Getränk.
In den Regionen der islamischen Kultur verbreitete sich schnell dieses belebende Pflanzengetränk. Es wurde allerdings auf eine andere Art und Weise getrunken als heute.

Die Entwicklung der Kaffeegewinnung

In der Geschichte der Kaffeegewinnung wurden ursprünglich die roten, kirschenähnlichen belebend wirkenden Beeren von den Arabern als ganze Frucht verzehrt.
Später wurden die Kerne herausgelöst, gemahlen und mit tierischem Fett verarbeitet und standen so als natürliche Energiespender auf den langen Reisen zur Verfügung. "Coffee to go" gab es also schon lange vor unserer Zeit.
Erst ca. 1000 Jahre nach Christi Geburt begann man die grünen Kerne in Wasser zu kochen und daraus ein aromatisches Getränk zu brauen.
Es dauerte dann weitere drei Jahrhunderte bis die Araber das Verfahren des Kaffeeröstens und Mahlens entwickelten. Noch heute trinken die Araber sehr viel Kaffee, wenn auch etwas anders zubereitet als bei uns.

Der Kaffee kommt nach Europa

Die Kaffeepflanze stammt wahrscheinlich aus Äthiopien und hat im jemenitischen Hochland ihre Heimat. Aus den Anbauregionen in 1000 bis 2000 Höhenmeter wurden die Bohnen mit Kamelen zum Ausfuhrhafen gebracht.
Bekannt wurde der Mokka als Getränk in Europa ab dem 16. Jahrhundert. Das erste Kaffeehaus eröffnete 1554 in Konstantinopel. 1615 gelangte das Getränk nach Venedig und 1640 eröffnete das erste Kaffeehaus in Wien.

Über die Hafenstädte von Venedig und Marseille begann im 16. Jahrhundert die Verbreitung des Kaffees in Europa.
Seinen eigentlichen Erfolg hat der Kaffee jedoch der großen Niederlage der türkischen Truppen im Jahre 1683 zu verdanken. Nach der Belagerung Wiens zogen die Türken geschlagen ab und hinterließen in ihren Lagern jede Menge Kaffee. So kamen die Österreicher an das duftende Getränk und die ersten Kaffeehäuser wurden eröffnet. Halbmondförmige Kipferl wurden dazu serviert, um den Sieg über die türkischen Truppen zu feiern.

Die Entstehung der Kaffeehäuser in Europa

Im 18. Jahrhundert waren die Kaffeehäuser in Europa weit verbreitet. Wien, Paris und Venedig spielten dabei eine wichtige Vorreiterrolle.
Das Caffè Florian und das Caffè Quadri in Venedig sind heute noch Zeugnis des alten Glanzes.
In Wien sind das Caffé Demel oder das etwas eigen anmutende Caffé Hawelka bekannt. Besonders hübsch und noch im alten klassischen Wiener-Kaffeehaus-Stil seien das Café Diglas, das Café Prückel und - unser persönlicher Favorit in Wien - das Café Central erwähnt.
In Paris ist es das Café Procope, das sich einen Namen als großes Kaffeehaus der Welt gemacht hat.

Die Geschichte des italienischen Espresso

Die Geschichte des italienischen Espresso beginnt im italienischen Mailand.
Von hier stammt die Zubereitungsart des Espresso: durch fein gemahlenes Kaffeemehl wird mit hohem Druck heißes Wasser gepreßt. Daher auch die Namensgebung "Espresso", die nichts mit der schnellen Zubereitung - also nichts mit einem "Expresso" - zu tun hat, sondern vom italienischen ausdrücken (ital = "esprimere") abstammt. Die Italiener nennen ihn allerdings Caffè, daher sollte man nicht überrascht sein, wenn man in einer Espresso Bar einen Espresso erhält, obwohl man einen Kaffee bestellt hatte.
Den Espresso serviert man in kleinen, dickwandigen Espressotassen oder Espressogläsern, die gut vorgewärmt sein müssen.
Je nach Geschmack wird er gesüßt oder ungesüßt getrunken. Häufig wird auch ein Glas Wasser dazu serviert.
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