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Ihre Fragen zu ECM Espressomaschinen
Ihre Fragen zur technischen Ausstattung von ECM Espressomaschinen:
Ihre Fragen zur Bedienung/Pflege von ECM Espressomaschinen:
Die Baureihe III und die Baureihe IV der Technika und Mechanika unterscheiden sich v.a. durch technische Verbesserungen, die bei den Profi-Modellen der
Baureihe III zum Teil bereits umgesetzt sind.
Die Haushaltslinie der Mechanika und Technika der Baureihe III ist mit
- - Drehventilen ausgestattet und es ist ein
- - Brühdruck von 10-11 bar eingestellt. Dieser kann nicht von außen verstellt werden.
Die Profilinie der Mechanika und Technika der Baureihe III ist bereits mit
- - Kippventilen ausgestattet. Ihr
- - Brühdruck ist auf 9 bis 9,5 bar eingestellt. Sie sind bereits mit einem
- - verbesserten Kupferkessel mit
- - senkrecht verbautem Wärmetauscher zur Reduzierung der Verkalkung und einer
- - vergrößerten Wasserauffangschale ausgestattet. Auch ein verbesserter
- - Wassertank mit Schwimmer ist in der Profilinie der Baureihe III verbaut
Dieser sorgt auch bei der Verwendung eines Wasserfilter bei Wassermangel für Wasserstopp, während das Gewicht des Wasserfilters bei Frischwassertanks ohne
Reedkontakt (Schwimmer) oft einen Mindestfüllstand vortäuscht.
Die Baureihe IV von Technika und Mechanika ist mit denselben technischen Verbesserungen ausgestattet. Wahlweise sind diese Modelle
- - mit Drehventilen oder
- - mit Kippventilen (Modellbezeichnung Profi) erhältlich.
Die Baureihe IV von Mechanika und Technika hat die folgenden wesentlichen Verbesserungen erhalten:
- - vergrößerte Wasserauffangschale, unter der auch große Kaffeetassen problemlos mit ihrer Standfläche Platz finden
- - verbesserter Wassertank mit Schwimmer (Reed-Kontakt), der sich nicht mehr am Gewicht sondern am tatsächlichen Füllstand des Frischwassertanks orientiert
- - Anschluss des Frischwassertanks mit einem Wassertankadapter, der zusätliche Schläuche im Wassertank überflüssig macht
(mit Ausnahme des Schlauches zur Verwendung eines Wasserfilters, der am Adapter befestigt wird)
- - ein verbesserter Kupferkessel mit senkrecht verbautem Wärmetauscher (Reduzierung der Verkalkung)
- - Profi-Filterträger, die durch ihr höheres Gewicht die Wärme noch besser aufnehmen und die durch eine bessere ergonomische Form besser
ausbalanciert in der Hand liegen
- - die Brühdruck-Einstellung ist von außen zugänglich und individuell einstellbar: unter der Abdeckung bzw. unter der abnehmbaren Tassenablage
befindet sich neben dem Wassertank die Stellschraube für die Einstellung des Expansionsventils
- - die Heißwasser- und Dampfrohre sind aus noch hochwertigerem Edelstahl
- - das Edelstahl-Gehäuse ist noch besser gedämmt: das mindert die Geräusche und macht das Gerät zudem energiesparender
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Ab der ECM Espressomaschinen-Baureihe IV der Modelle Technika und Mechanika können Sie bei technisch gleicher Ausstattung zwischen
- den Modellen
Technika IV / Mechanika IV mit Drehventilen und
- den Modellen
Technika IV Profi / Mechanika IV Profi mit Kippventilen wählen.
Technisch sind beide Ventilarten gleichermaßen sehr hochwertig und langlebig verarbeitet.
Für welche Ventilart Sie sich entscheiden, dürfte hauptsächlich von Ihrem Geschmack bezüglich Optik und Handhabung abhängen.
Die
Kippventil-Technik
wurde bisher hauptsächlich bei Gastronomie-Espressomaschinen eingesetzt. Mit der Verwendung der professionelle Kippventil-Technik hält diese nun
auch bei den ECM Espressomaschinen im Privathaushalt Ihren Einzug.
Die Bedienung der Kippventile bei der Dampf- und Heißwasserentnahme ist sehr einfach: durch ein leichtes Bewegen der Ventilhebel in jede beliebige Richtung steuern Sie
die Entnahmemenge. Bei einer Dauerentnahme von Dampf oder Heißwasser für die Teezubereitung oder zum Aufschäumen von Milch lassen sich die Ventile leicht arretieren.
Die Arretierung läßt sich mit einer einfachen Bewegung leicht wieder lösen.
Die klassisch, etwas nostalgisch anmutenden
Drehventile
sind ansprechend geformt, liegen gut in der Hand und sind für die Dampf- und für die Heißwasserentnahme einfach auf- und zuzudrehen.
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Bei der Auslieferung der Modelle Mechanika und Technika der Baureihe IV (Technika 4 / Technika 4 Profi bzw. Mechanika 4 / Mechanika 4 Profi) befindet sich im
Wassertank ein zusätzlicher Wasserschlauch.
Dieser ist zum Anschluß eines Wasserfilters gedacht: der Schlauch wird am Adapter des Wassertanks befestigt und am anderen Ende mit dem Wasserfilter verbunden.
Ohne Wasserfilter wird der Schlauch nicht benötigt.
Abgesehen vom Schlauch des Wasserfilters befindet sich durch das Adaptersystem kein weiterer Schlauch mehr im Wassertank, der beim Reinigen oder Entnehmen
des Tankes stören könnte.
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Bis zur Einführung der ECM Espressomaschinen der Baureihe IV führen in den Wassertank zwei Schläuche: ein kürzerer für den Rücklauf und ein längerer, am Ende eingekerbter
Schlauch mit einem Kunststoffsieb für die Ansaugung des Frischwassers. Auf diesen längeren Schlauch wird der Wasserfilter aufgesteckt, nachdem das Kunststoffsieb abgezogen wurde.
Bei Modellen der Baureihe IV und ab der zweiten Version des ECM Espressomaschinenmodells Barista ist der Wassertank mit einem Adapter angeschlossen. Der Wasserfilter wird
dann auf den zusätzlich mitgelieferten Schlauch aufgesteckt und dieser mit dem Adapter verbunden.
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Welcher Brühdruck an Ihrem Gerät eingestellt ist können Sie am rechten Manometer der Espressomaschine erkennen, wenn sich ein Blindsieb im Filterträger befindet und
Sie einen Leerbezug starten.
Bei der Baureihe IV der Modelle Technika IV / Technika IV Profi bzw. Mechanika IV / Mechanika IV Profi können Sie diesen Brühdruck von außen zugänglich
einstellen. Die Justierschraube befindet sich
- beim Modell Mechanika IV unter der abnehmbaren Tassenablage und
- beim Modell Technika IV unter der Abdeckung des Wassertanks.
Während des Leerbezuges mit Blindsieb können Sie die Einstellung des Brühdrucks regulieren.
Die genaue Durchführung der Justierung ist in der Bedienungsanleitung detailliert beschrieben.
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Zur Pflege Ihrer ECM Espressomaschine gehört unbedingt:
- - die regelmäßige Entkalkung
(abhängig vom Härtegrad des verwendeten Wassers und von der Dauer der Nutzung des Gerätes)
- - die regelmäßige Gruppenreinigung
(abhängig von der Häufigkeit der Espressobezüge)
- - die Reinigung der Gruppendichtung mit dem Reinigungspinsel bzw. der Reinigungsbürste
- - die Reinigung der Dampflanze nach ihrer Nutzung
Nicht zu vergessen sind auch die folgenden Pflegemaßnahmen:
Erforderlich werden kann auch:
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Den Kessel einer ECM Espressomaschine sollten Sie entleeren, wenn das Gerät längere Zeit ungenutzt stehen wird. So können Sie unnötige Kalkablagerungen vermeiden.
Eine zuvorige Gruppenreinigung ist ebenfalls sehr ratsam.
Zum Entleeren muss der Kessel aufgeheizt sein - das Gerät wird dann ausgeschaltet und anschließend über das Heißwasserventil der Kessel entleert.
Der Wärmetauscher des Zweikreissystems wird dabei über einen Leerbezug des Brühgruppenbedienhebels entleert.
Empfehlenswert ist bei dieser Gelegenheit auch die Reinigung des Frischwassertanks und ggf. der Wechsel des Wasserfilters.
Dieser sollte nicht trockenstehen, sobald er einmal gewässert wurde.
Ersetzen Sie ihn wegen einer evtl. Verkeimung bei der nächsten Inbetriebnahme durch einen neuen Wasserfilter.
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Die Verwendung eines ECM Wasserfilters oder eines anderen Filtersystems ist v.a. bei Leitungswasser mit hohen Härtegraden zu empfehlen.
Achten Sie auf einen regelmäßigen Austausch des Wasserfilters.
Nicht zu empfehlen ist der Gebrauch von stillen Mineralwässern, selbst wenn diese niedrige Härtegrade
besitzen sollten. Sie enthalten statt der Kalkbildner unter Umständen andere Mineralstoffe, die ebenfalls zu Ablagerungen im Kessel führen und einen vermeidbaren
Service herbeiführen können.
Verwenden Sie besser Leitungswasser und einen Wasserfilter, um das Gerät vor Verkalkung zu schützen.
Die Verwendung eines Wasserfilters ersetzt nicht die regelmäßige
Entkalkung!
Diese ist auch mit Wasserfilter erforderlich, um den Kessel kalkfrei zu halten.
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Wie oft Sie Ihre ECM Espressomaschine entkalken sollten, hängt von Ihrem individuellen Gebrauch des Gerätes und von der Wasserhärte des verwendeten Wassers ab.
Das Zeitintervall sollten Sie daher auf Ihre individuellen Bedürfnisse abstimmen. Mit entscheidend ist auch, ob Sie einen Wasserfilter verwenden oder nicht.
Entkalken Sie lieber häufiger, damit der Kessel blank und ohne Kalkansätze bleibt. Um Beeinträchtigungen des Kupferkessels zu vermeiden halten Sie bitte unbedingt
die Einwirkzeit von 30 Minuten im Kupferkessel ein und verlängern Sie diese auf keinen Fall auf eine wesentlich längere Zeit!
Sie sollten sich bezüglich des Zeitpunkts der Entkalkung auf keinen Fall an einer längeren Aufheizzeit oder an (Kalk-)Ablagerungen im Frischwassertank orientieren,
denn wenn diese Anzeichen bereits auftauchen, ist es nicht nur höchste Zeit, sondern eigentlich schon zu spät - sicherlich kennen Sie dieses Phänomen von einem Eierkocher
oder Wasserkocher: hat sich erst einmal ein Kalkansatz an dessen Oberfläche gebildet, bilden sich an dieser Stelle trotz gründlicher Entkalkung schnell immer wieder
neue Kalkablagerungen. Beugen Sie daher rechtzeitig vor, damit sich solche Kalkstellen im Kessel erst gar nicht bilden können.
Manchen Entkalkern ist ein Farbindikator beigemischt. Dieser verfärbt sich bläulich, wenn der Entkalker im Kessel mit Kalk reagiert hat. Anhand der Blaufärbung des abgelassenen
Kesselwassers können Sie das Ausmaß der Verkalkung im Kessel abschätzen und zukünftig den Entkalkungsrhythmus darauf abstimmen.
Die Vorgehensweise der Entkalkung ist in Ihrer Bedienungsanleitung sehr ausführlich und verständlich geschrieben, daher möchten wir an dieser Stelle darauf nicht
detailliert eingehen. Schrauben Sie vor dem Entleeren des Kessels nach der Einwirkzeit des Entkalkungsmittels auf jeden Fall den Perlator, also das Endstück des
Heißwasserrohres, ab, damit sich darin keine Kalkstücke oder andere groben Schmutzpartikel sammeln können.
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Die Gruppenreinigung richtet sich nach Ihrer persönlichen Nutzung der Espressomaschine und auch danach, wie gründlich Sie es mit der Reinigung zwischendurch nehmen.
Daher ist auch bei der Brühgruppenreinigung kein festes Zeitintervall zu nennen.
Eine regelmäßige Gruppenreinigung ist jedoch zu empfehlen, da dadurch die Gruppendichtung geschont wird und der
Wechsel der Brühgruppendichtung folglich nicht so häufig erfolgen muß.
Bei der Brühgruppenreinigung wird sowohl der Siebträger und das Tassensieb, als auch die gesamte Brühgruppe von Kaffeeölen befreit. Diese können das Espresso-Aroma
deutlich beeinträchtigen und die Freude am Espressogenuss trüben.
Ausserdem bleiben immer Reste von Kaffeemehl im Zwischenraum der Brühgruppe und entlang der Gruppendichtung zurück, auch wenn Sie diesen regelmäßig mit dem Reinigungspinsel bzw.
der Reinigungsbürste reinigen und mit einem feuchten Tuch gründlich säubern. Diese Kaffeemehlreste drücken auf die Dichtung und machen diese mit der Zeit undicht.
Eine regelmäßige Gruppenreinigung (bei häufiger Benutzung ist diese auch ohne Reinigungsmittel als Pflegeeinheit zwischendurch zu empfehlen), ein Leerbezug nach
jedem Espressobezug und die Reinigung mit dem Reinigungspinsel helfen, die Lebensdauer der Gruppendichtung zu erhöhen.
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Den Wechsel der Gruppendichtung sollten Sie spätestens dann vornehmen, wenn der Bajonette-Verschluss der Brühgruppe nicht mehr dicht schließt und es beim Espressobezug
aus dem Verschlussrand heraustropft.
Um die Lebensdauer der Gruppendichtung zu erhöhen empfehlen wir eine regelmäßige
Gruppenreinigung.
Beim Austausch des Duschensiebes ist gleichzeitig auch der Wechsel der Gruppendichtung zu empfehlen. Achten Sie beim Wechsel der Gruppendichtung darauf, dass die Dichtung
wieder richtig herum eingebaut wird. Die abgerundete Seite der Brühgruppendichtung zeigt nach oben zur Brühgruppe. Korrekt montiert, zeigt die Prägung "ECM" nach oben
und ist nach der Montage daher nicht mehr lesbar.
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Manche Modelle der ECM Espressomaschinen, wie z.B. die Mechanika IV und Technika IV, sind mit Wasserstopp ausgestattet. Die rechte, orange-farbene Kontroll-Leuchte
erlischt, sobald der Frischwassertank nicht mit ausreichend Wasser befüllt ist. Dann stoppt die Espressomaschine mitten im Espressobezug.
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Steigt der Druck in der Brühgruppe über den eingestellten Brühdruck, pumpt das Expansionsventil das Kesselwasser zurück in den Wassertank. Auch beim Einsatz des Blindsiebes,
wie z.B. bei der Brühgruppenreinigung, zirkuliert das Wasser zurück in den Frischwassertank. Beim Modell ECM Barista kann das beispielsweise gut beobachten, da diese mit
Schläuchen und nicht mit Adapter im Frischwassertank ausgestattet ist.
Die Lösung des Brühgruppenreinigers kann jedoch nicht in den Frischwassertank gelangen, da ein Ventil den Rückfluß durch das Duschensieb von unten nach oben verhindert.
Oberhalb des Duschensiebes ist diese Zirkulation jedoch möglich.
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