Informationen zum Thema Kaffee. Informationen zu Kaffee und Espresso aus der Presse und aus dem Internet.

K a f f e e k l a t s c h

Informationen rund um das Thema Kaffee gibt es in der Presse und im Internet mehr als genug. Wir haben für Sie gestöbert und einige der Meldungen zusammengetragen, die Sie unbedingt zum Thema Kaffee parat haben sollten: Wichtiges, Interessantes, Skurriles rund um das Thema Kaffee und auch Informationen, die Sie vielleicht lieber doch nicht wissen wollten...

Läßt die Wirkung von Kaffee mit der Zeit nach?

Um morgens wach zu werden ist bei den meisten Kaffeetrinkern eine gute Tasse Kaffee zu Hause einfach lebensnotwendig. Ohne das Tässchen "Hallo Wach" beginnt für viele der Tag mit angezogener Handbremse. Mit der Zeit schraubt sich der Kaffeekonsum zum wach werden nach oben. Aus einer Tasse Frühstückskaffee werden zwei, dann noch eine Tasse Kaffee im Büro, schließlich noch eine Kaffeetasse am späten Vormittag, um die volle Konzentration beizubehalten. Läßt die Wirkung von Kaffee mit der Zeit nach?
Dr. Tomislav Majic aus der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus bestätigt diesen Verdacht: "Die gefühlte Wirkung lässt nach."
Dieser Effekt tritt bei Koffein jedoch erst bei einer hohen Tagesdosierung auf. Der Effekt dieser sogenannten Toleranzentwicklung, also der Gewöhnung an Koffein, ist bei Kaffee verglichen mit Alkohol jedoch deutlich geringer. Es stimmt also, dass für die gleiche Wirkung immer mehr Kaffee getrunken werden muss - oder immer stärkerer Kaffee, weil die gleiche Dosierung an Koffein mit der Zeit eine geringere Wirkung erzielt.
Die gute Nachricht: diese Gewöhnung ist umkehrbar. Wird der Kaffeekonsum reduziert, erhält das Koffein nach einer gewissen Zeit wieder mehr an Wirkung und wir bleiben auch mit weniger Tassen Kaffee am Tag wieder munter.

Quelle: http://web.de/magazine/gesundheit/verliert-kaffee-wirkung-31868698 (veröffentlicht 08.09.2016)

Kaffee hilft nicht dauerhaft beim Wachwerden

Der Muntermacher am Morgen ist und bleibt die Tasse Kaffee. Ohne die fängt der Tag nicht gut an. Auch die Pause im Büro ist ohne eine Tasse Kaffee kaum vorzustellen. Die brauchen wohl die meisten, um wieder fit und voll konzentriert an die Arbeit zu gehen.
Forscher haben nun festgestellt, dass Kaffee als tägliches Ritual nicht dauerhaft beim Wachwerden hilft, sondern nur eine zeitlich begrenzte Wirkung hat. Zwei Tage kann Kaffee beim Wachwerden helfen und erhöht tatsächlich die Aufmerksamkeit. Jedoch kann laut dieser Studie am dritten Tag nicht mehr mit der anregenden Wirkung gerechnet werden.
Diese Nachricht wird viele Kaffeetrinker wohl überraschen, denn ohne Tasse Kaffee fühlen sich die meisten nicht fit am Morgen. Wer im Büro geistig schwächelt kommt nach einer Tasse Kaffee wieder in Form. Vielleicht ist es auch nur das morgendliche Ritual oder die Pause, die unseren Geist beflügelt. Trotz der Studienergebnisse wird die gute Tasse Kaffee wohl kaum vom Frühstückstisch oder aus der Kaffee-Ecke verschwinden. Und das ist auch gut so.

Quelle: web.de/magazine/gesundheit/studie-kaffee-tage-wach-31639014 (veröffentlicht 22. Juni 2016)

Sinkender Kaffeekonsum in den Bars der südeuropäischen Länder

Im Jahr 2012 hält die wirtschaftliche Krise in den südeuropäischen Ländern auch in der Kaffeewelt Einzug. Gerade in Ländern wie Italien, Spanien und Portugal, die bekannt sind für Ihre Kaffeetradition, lässt der Konsum vor allem in den traditionellen Café und Bars nach. Gingen die Südeuropäer früher noch 3-4 mal in ihre Bar, so beschränkt sich diese Kaffeetradition jetzt nur noch auf die Hälfte der Besuche. Der Grund ist klar, der Euro sitzt auch in diesen Bereichen nicht mehr so locker. Bestätigt hat mir dies ein Kaffeeröster aus Norditalien. Laut seiner Aussage ist der Umsatz seiner Kaffees in der dortigen Gastronomie merklich gesunken. Da auch die Italiener nun auf jeden Euro achten würden, trinken Sie den Espresso vor der Arbeit lieber zu Hause statt in der Bar. Bei 300 Arbeitstagen bleiben so immerhin 300 EUR jedes Jahr mehr im Geldbeutel. Dafür sei der Umsatz seiner Kaffees bei den Privathaushalte angestiegen und v.a. Kaffeekapseln und Pods seien in den privaten Haushalten auf dem Vormarsch.

Quelle: kaffeeverband.de

Die Rohkaffeepreise für Arabica Kaffee sinken im Jahr 2012

Warum werden die hochwertigen Hochlandbohnen des Arabica Kaffees, die stets für hervorragende Qualität standen, günstiger? Ganz einfach: der Trend geht mehr zur günstigeren Robusta-Kaffeebohne. Diese lag bislang unter dem Preis der Arabicabohne. Dieses Verhältnis verschiebt sich jedoch langsam, da die großen Kaffeeröster immer mehr von den Robustabohnen in ihre Kaffeemischungen beimischen. Als Folge sinkt die Nachfrage an Arabicabohnen, die Läger füllen sich und der Preis für Arabica fällt. Dagegen steigt die Nachfrage an Robusta-Bohnen. Die in der Vergangenheit wegen der schlechteren Qualität stiefmütterlich behandelte Robustabohnen hat mittlerweile deutlich an Qualität zugelegt und wird nun als deutlich günstigere Kaffeebohne verstärkt den Kaffeemischungen zugemischt. Der Großteil der Endkunden achtet beim Kaffeekauf schließlich auf den Preis - nicht umsonst boomt das Kaffeegeschäft in den Discountern und bei den Filialen der Großröstereien.

Quelle: kaffeeverband.de

Die Endkundenpreise für Kaffee bleiben 2012 unverändert

Sollte in Ihnen nach der Meldung der sinkenden Rohkaffeepreise beim Arabica-Kaffee jetzt Freude aufkommen, in der Hoffnung auf günstigere Endkundenpreise, müssen wir Sie leider enttäuschen. Der Großteil des Kaffeepreises hängt nämlich nicht von der Erzeugung der Bohnen ab. Für den Großteil des Endkundenpreises sind Zölle, Steuern und v.a. der Tranport verantwortlich. Bei den steigenden Transportkosten ist zukünftig also sicherlich keine Reduzierung der Endpreise zu erwarten. Und in Deutschland wird sich an der Kaffeesteuer sicherlich auch nichts ändern. Der Trend des rückläufigen Kaffeekonsums hat in Deutschland 2012 jedenfalls noch nicht Einzug gehalten. Dort wird vermehrt auf gute Qualität geachtet. Hochwertige Kaffeebohnen kombiniert mit einem exklusiven Vollautomaten oder einer hochwertigen Espressomaschine sind immer noch sehr beliebt in deutschen Haushalten.

Quelle: kaffeeverband.de

Kaffee gilt als Maßstab der Gesellschaft

Wussten Sie, dass Kaffee auch ein Maßstab dafür ist, wie es einer Gesellschaft derzeit wirtschaftlich geht? Der Kaffeekonsum steht sozusagen als Indikator für den steigenden Wohlstand eines Landes. Beste Beispiele sind die Boomländer Brasilien, China und Indien. Dort hat die Mittelschicht den Kaffee entdeckt und es gibt jährliche Steigerungsraten im Kaffeeverbrauch von ca. 3.5%. In südeuropäische Ländern hingegen geht der Konsum zurück. Als bekennende Italienfreunde und Liebhaber der südeuropäischen Länder würden wir uns natürlich freuen, wenn diese lange Tradition der Kaffee-Bars wieder aufleben würde. Ganz zu schweigen von der sozialen Komponente der Kaffeebar, die in den südeuropäischen Ländern der Treffpunkt Vieler ist und dort für den regen Austausch untereinander doch sehr wichtig ist.

Quelle: kaffeeverband.de

Wilde Arabica-Kaffeepflanzen vom Aussterben bedroht

Als Folge des Klimawandels sind durch die Wärme und Trockenheit wilde Arabica-Kaffeepflanzen vom Aussterben bedroht. Steigt die Klimaerwärmung weiter an, könnten die wilden Kaffeepflanzen sogar bis 2080 aussterben, da sich der Lebensraum der wilden Arabica-Kaffeesorten durch den Klimawandel sehr schnell verkleinert. Andere Arabica Kaffeepflanzen könnten unter dem Temperaturanstieg ebenfalls leiden, denn durch die genetische Verarmung der für die Kaffeeproduktion angebauten Arabicasorten benötigt man die wilden Arabicasorten für die genetische "Auffrischung" der Sorten durch entsprechende Kreuzungen. Nur so können die kommerziell genutzten Arabica-Kaffeeplantagen, die immerhin 70 % der weltweiten Kaffeeproduktion ausmachen, Schädlingen, Krankheiten und auch Umwelteinflüssen widerstehen.

Quelle: kaffeeverband.de

Wir trinken mehr Kaffee als (Mineral- oder Heil-)Wasser

Jeder Deutsche trinkt 2007 130 Liter Mineral- oder Heilwasser. Dagegen trinkt jeder Deutsche 2007 im Schnitt 146 Liter Kaffee - das ist mehr als in Italien oder Spanien. Getoppt würden die Deutschen Kaffeetrinker jedoch von den Finnen, die fast doppelt so viel Kaffee wie wir Deutsche trinken würden.

Quelle: kaffeeverband.de

Die Kaffeesteuer schlägt schon am frühen Morgen zu Buche

Schon am frühen Morgen freut sich der deutsche Fiskus, wenn Sie reichlich Kaffee zum Munter werden trinken. Dank der Kaffeesteuer, die 1781 mit dem staatlichen Kaffeemonopol vom Alten Fritz eingeführt wurde, klimpert es fleißig in der deutschen Staatskasse durch den steigenden Kaffeekonsum der Deutschen Bürgerinnen und Bürger. Der einstige Einfuhrzoll für Kaffee wurde in eine Verbrauchsteuer umgewandelt. Rohkaffeebohnen dürfen daher zoll- und steuerfrei nach Deutschland eingeführt werden. Röstkaffee, der nach Deutschland eingeführt wird, oder Kaffee, der in Deutschland zum Röstkaffee veredelt wird ist dagegen steuerpflichtig. Dabei wird nicht nach Röstkaffee, löslichem Kaffee oder entkoffeinierten Kaffee unterschieden. Auch kaffeehaltige Waren unterliegen der Kaffeesteuer, also auch das Cappuccinopulver, Eiskaffee, Mokkaschokolade oder andere kaffeehaltige Produkte. Mit dem weiter steigenden Kaffeedurst der Deutschen reibt sich unser Fiskus erfreut die Hände, denn zusätzlich zur Kaffeesteuer unterliegen diese Produkte ja auch noch der Mehrwertsteuer. Falls Sie nun ihre geliebten Kaffeepralinen oder die Tasse Kaffee entrüstet wieder wegstellen wollten: auch Belgien, Dänemark, Lettland und Rumänien besteuern den Kaffeegenuss, allerdings mit niedrigeren Steuersätzen. Verwunderlich ist es dabei auch nicht, dass die Luxemburger laut Statistik einen doppelt so großen Kaffeekonsum wie die Finnen und sogar einen viermal so großen Kaffeekonsum wie wir Deutschen haben: hier wird vermutlich der Löwenanteil über die Grenze ins benachbarte Ausland, also auch nach Deutschland, reisen.

Quelle: kaffeeverband.de

Ein ernstes Thema: Kaffeeeinfuhr nach Deutschland

Sicherlich haben Sie sich noch nicht so recht Gedanken darüber gemacht, ob und wieviel Kaffee Sie z.B. aus dem Urlaub nach Deutschland mitbringen dürfen. Wenn Sie Kaffee persönlich im Auto nach Deutschland einführen, können Sie pro Person, die auch tatsächlich im Auto sitzt, eine bestimmte Menge Kaffee ohne Probleme über die Grenze bringen.
Ein Sachverhalt, der vielen jedoch nicht bewußt ist, ist die Besteuerung von Kaffee aus dem Ausland, also z.B. bei einer Bestellung bei einer Rösterei in Österreich oder Italien, die Ihnen dann den Kaffee zusendet. Hier sind Sie als Empfänger in der Pflicht, den Kaffee vor dem Erhalt (auch bei einer 250g Packung) anzumelden und die Kaffeesteuer abzuführen. Dies kann Ihnen leider niemand anderes abnehmen, sondern darf nur persönlich durch den Empfänger erfolgen. Nicht betroffen sind Sie dagegen, wenn Sie Kaffee einer ausländischen Rösterei bei einem deutschen Online-Händler bestellen, der die Kaffeesteuer für Sie abführt (oder sein Zulieferer) und Sie dann direkt mit dem gewünschten Kaffee beliefert.

Quelle: kaffeeverband.de

Kaffee - ein Naturprodukt

Kaffee ist (bisher) das einzige Lebensmittel, das wegen der Vielzahl an Aromen noch nicht künstlich hergestellt werden kann.

Quelle: kaffeeverband.de

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